Anreise
Die Gipfel der Flinders Ranges erheben sich drei Autostunden
nördlich von Adelaide. Selbstfahrer können das Gebiet
auf eigene Faust erkunden, oder man schließt sich einer
der zahlreichen, von professionellen Veranstaltern geführten
Touren an.
O'Connor Airlines fliegt regelmäßig
nach Port Augusta. Leichtflugzeuge (Charter) können auch
in Hawker, Wilpena Pound und dem nahen Rawnsley Park sowie in
Balcanoona (bei Arkaroola) im nördlichen Abschnitt der
Flinders Ranges landen."
Die wichtigsten Ortschaften:
Port Pirie: 15.500 Einwohner
Port Augusta: 15.290 Einwohner
Leigh Creek: 2.000 Einwohner
Quorn: 1.500 Einwohner
Die Hauptattraktionen
Port Augusta
Port Augusta liegt an der Spitze des Spencer Gulf im Süden
der Region, drei Autostunden nördlich von Adelaide. In
der Stadt bietet ein Besuch im Wadlata Outback Centre einen
guten Einstieg, Wissenswertes über die Flinders Ranges
zu erfahren. Das Zentrum informiert über viele Eigenheiten,
die Geschichte und die Entstehung des Gebietes. Es beherbergt
auch die Zentrale des Royal Flying Doctor Service, den fliegenden
Ärzten, die das Outback auf dem Luftweg medizinisch versorgen.
Auch die School of the Air hat ihren Sitz in Port Augusta.
Einen beeindruckenden Einstieg in die Fauna und
Flora der Landschaft der Flinders Ranges und des Outback bietet
Besuchern der am Stadtrand von Port Augusta gelegene Arid Land
Botanic Gardens. Hier erfahren Gäste vieles zu den regionalen
Pflanzen die sich optimal an die Wüstenregionen angepasst
haben und im angeschlossenen Informationszentrum weitere interessante
Details.
Wilpena Pound und der Flinders Ranges National
Park
Das gigantische Amphitheater Wilpena Pound, Herzstück des
Flinders Ranges National Park und Südaustraliens bekanntestes
Naturwahrzeichen, wurde von den Elementen aus der Taufe gehoben.
Durch die Talsohle des Wilpena Pound und an den
Bergkuppen entlang des enormen Randes führen gut ausgeschilderte
Wanderrouten zu Zielen wie Hills Homestead, Wangarra Lookout,
Arkaroo Rock, Malloga Falls, Mt Olsen Bagge, und zum Gipfel
St Mary’s Peak - anstrengend, aber lohnend.
Unmittelbar außerhalb des Pound, im Wilpena
Pound Resort, finden Besucher bequeme Motelzimmer und einen
schönen Caravan-Park sowie einen Campingplatz - ideale
Ausgangsstationen, um das umliegende Outback zu erkunden. Buchen
Sie hier einen aufregenden Rundflug über den Pound und
die Bergrücken der Umgebung oder eine Geländewagen-Safari
mit Führung in versteckte, von reizvollen roten Flusseukalyptus-Bäumen
gesäumte Schluchten mit seltenen, heiligen Felsmalereien
der Aborigines.
Wer auf einer aktiven Schaffarm übernachten
möchte, kann dies auf der benachbarten Rawnsley Park Station
tun - sei es in gemütlichen Motelzimmern oder in luxuriösen
Villen, die des Nachts durch grosse Dachfenster die Möglichkeit
bieten, bequem vom Bett aus den grandiosen Sternenhimmel zu
beobachten.
Arkaroola
Das Arkaroola Wilderness Sanctuary verbirgt sich drei Autostunden
östlich von Wilpena mitten in den nördlichen Flinders
Ranges. Eine schroffe Bergwelt, hoch aufragende Granitgipfel,
wunderschöne Schluchten, Wasserstellen und eine florierende
Tierwelt zeichnen dieses Refugium in der Wildnis aus.
Man kann bequem im Motel nächtigen und sich
auf Touren mit erfahrenen Führern und Piloten von deren
Begeisterung für das Outback anstecken lassen. Beeindruckend
ist die verdientermaßen weltbekannte Ridgetop Tour im
Geländewagen. Grandiose Ausblicke über die Landschaft
präsentieren sich aus dem Geländewagen und vom Aussichtspunkt
Sillers Lookout, wo man sich auf dem Dach der Erde zu befinden
glaubt. Unterwegs werden die spannende Geologie und Ökologie
dieses urzeitlichen Fleckens Erde vorgestellt.
Wie überall im südaustralischen Outback
funkeln am Nachthimmel über Arkaroola Tausende von Sternen.
Einer der Höhepunkte des Aufenthaltes ist ein Blick in
den Sternenhimmel durch das größte in Privatbesitz
befindliche Teleskop Australiens.
Parachilna
Das historische Prairie Hotel in Parachilna, ein bedeutendes
Wahrzeichen des südaustralischen Outback, erfreut sich
australienweit eines Rufes für leckere 'tierische”
Mahlzeiten. Stellen Sie sich auf einen Drink an die Theke oder
bestellen Sie sich einen Happen zum Essen (die Känguru-Burger
sind vom Feinsten!). Das Hotel bietet die wichtigsten Dienstleistungen
an. Unterkünfte reichen vom Luxuszimmer bis hin zum Backpacker-Bett.
Touren im Geländewagen, Rundflüge, Transfers zum riesigen
Lake Torrens und das Kulturerlebnis Adnyamathanha (Iga Warta)
lassen sich von hier organisieren.
Wanderwege
Mit den zahlreichen herrlichen Wanderwegen der Region stellen
die Flinders Ranges ein Mekka für Wanderer dar, was besonders
für Wilpena Pound, Mt Remarkable in den südlichen
Flinders Ranges und für die Gammon Ranges bei Arkaroola
gilt.
Durch die Flinders Ranges zieht sich auch der
Heysen Trail - eine der großartigen Fernwanderrouten der
Welt. Der 1.500 km lange Pfad beginnt bzw. endet in der Parachilna
Gorge im Flinders Ranges National Park. Von dort schlängelt
er sich gen Süden, bis er schließlich am Cape Jervis
auf der Fleurieu Peninsula auf den Südozean trifft. Wenn
Sie Abenteurer sind, nehmen Sie sich vielleicht die gesamte
Strecke vor, die Mehrheit genießt sie in einzelnen Etappen,
von denen einige durch die Weinregionen Südaustraliens
verlaufen.
Wunderbare Tierwelt
Die Flinders Ranges eignen sich hervorragend zum Beobachten
in freier Wildbahn lebender Tiere. In Telowie, Wilkawillina,
Brachina und Bunyeroo Gorges sehen Sie eventuell sogar seltene
Ringschwanz-Felskängurus, Westliche graue und rote Riesenkängurus
und Euros (eine Kreuzung zwischen Wallaby und Känguru).
Geländewagenrouten
Die Flinders Ranges und das Outback bieten einige wirklich außerordentliche
Geländewagenerlebnisse. Ganz gleich, wie viel Erfahrung
und Fahrkönnen Sie mitbringen, es findet sich die richtige
Route für eine einzigartige Reise.
Mehrere Rinderfarmbesitzer und Tourveranstalter
haben riesige neue Areale zum Entdecken erschlossen. Das Angebot
an Geländewagentouren in den Flinders umfasst Gebiete bei
Wilmington in den südlichen Flinders bis nach Arkaroola
in den zerklüfteten nördlichen Flinders Ranges.
Kultur der Aborigines
In den Central Flinders Ranges gibt es zahlreiche Spuren, die
an die vielen Aborigine-Stämme erinnern, die einst in diesem
Gebiet lebten. Höhlenmalereien sieht man in Yourambulla,
etwas südlich von Hawker, und am Arkaroo Rock, am Fuß
des Wilpena Pound neben dem Rawnsley Bluff. Felsgravuren zieren
den heiligen Sacred Canyon und die Chambers Gorge. Erklärungstafeln
am Stokes Hill Lookout vermitteln Besuchern Aspekte der lokalen
Aborigine-Kultur.
Erleben Sie die Kultur der hier ansässigen
Adnyamathanha in Iga Warta in den nördlichen Flinders Ranges
hautnah. Auf Tages- oder mehrtägigen Touren teilen die
Adnyamathanha-Führer ihren Wissensschatz und ihr Verständnis
der Landschaft, und sie führen vor, wie ihr Volk die ursprüngliche
Flora und Fauna als Nahrung und Medizin verwendet. Auch Ocker-
und Kohlemalereien und andere bedeutende Stätten werden
angesteuert. In der abendlichen Lagerfeuerrunde werden Geschichten
erzählt und Lieder gesungen, die die Aborigine-Kultur lebendig
halten. Übernachtet wird in Zelten und es gibt auch einen
Pool, Duschen, Toiletten und einen Souvenir-Laden, der auch
Grundnahrungsmittel führt.
Routen auf dem Explorer's Way
Die Themen-Routen des Explorer's Way, der Dreaming Trail und
der historische Old Ghan Trail, verlaufen durch die Flinders
Ranges. Beide vermitteln ein Verständnis für die dortige
Aborigine-Kultur und die Geschichte der Siedler, eine wunderbare
Art, die Flinders Ranges zu erleben.
Essengehen
Die kulinarische Szene variiert von Ort zu Ort, wobei die Auswahl
an Lokalen in kleineren Ortschaften beschränkt ist. Andererseits
befinden sich teils in den entlegensten Ecken ausgezeichnete
Lokale, die kulinarische Köstlichkeiten aus heimischen
Erzeugnissen servieren. Die meisten örtlichen Hotels servieren
bodenständige Küche in einer freundlichen und ungezwungenen
Atmosphäre - am besten lässt man sich viel Zeit, sitzt
da und lauscht den spannenden Geschichten der Einheimischen.
Unterkünfte
Die Region bietet ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeiten,
sei es in liebevoll restaurierten historischen Hotels, bequem
ausgestatteten Resorts oder aktiven Farmen.
Die Nationalparks verfügen über
gute Zeltplätze. Viele Reisende sind sich einig, dass man
den australischen 'Bush” auf diese Art am unmittelbarsten
erlebt. Größere Ortschaften verfügen über
Hotels und Motels mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis
und in der ganzen Region gibt es auch für Selbstversorger
die unterschiedlichsten Unterkünfte.
Quelle: http://www.southaustralia.de |