Australien von A bis Z     
. Australien Forum . Australien Chat . Australien von A bis Z . Infobahn Australia . Home
Discount Hotel Reservation
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Australien von A bis Z liefert eine Liste von häufig gesuchten Begriffen und den am besten dazu geeigneten Seiten im Internet oder auf der Infobahn Australia.
 
Outback

Das südaustralische Outback gehört zu den letzten wirklich unberührten Gebieten der Erde. Die Region ist bequem von Adelaide zu erreichen und zeichnet sich durch gegensätzliche Landschaften aus: Wüste soweit das Auge reicht, glitzernde Salzseen und endlose Sanddünen in den Farben der Sonnenuntergänge. Nicht zu vergessen die Kultur der Aborigines, einmalige Ortschaften und Menschen.

Über die Hälfte des Jahres herrscht im Outback große Hitze, Niederschläge sind ungewiss. Dennoch gibt es nicht-versiegende Quellen, Palmen und wenn es einmal geregnet hat, explodiert die Flora geradezu mit ganzen Wildblumenteppichen.

 

Anreise
Port Augusta, das Tor zum Outback, liegt an der Spitze des Spencer Gulf, nur drei Autostunden nördlich von Adelaide.

Regional Express fliegt regelmäßig nach Coober Pedy und Olympic Dam (bei Roxby Downs). Mit einem Mietwagen beginnt das Abenteuer nach einer dreistündigen Fahrt aus Adelaide gen Norden. Man kann die Region jedoch genauso gut mit einem der zahlreichen Tourveranstalter erkunden.

Wer selber entlang des Explorer's Way von Adelaide quer durch das südaustralische Outback nach Darwin fährt, erlebt eines der großartigsten Autoabenteuer Australiens. Von Adelaide bestehen auch tägliche Busverbindungen in verschiedene Ortschaften.

Das Bereisen der Region mit der Eisenbahn erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Der legendäre Ghan aus Adelaide durchquert von Port Augusta das Outback nach Alice Springs. Problemlos reist Ihr Fahrzeug im Autozug des Ghan mit.

Wer nur wenig Zeit hat, erhält auf einem Rundflug ein gutes Bild der Region. Charter-Veranstalter bieten halb- und ganztägige Flüge an. Einige Veranstalter in Adelaide kombinieren Flüge mit Übernachtungen an entlegenen und bekannten Orten.

Wer auf eigene Faust das australische Outback befahren möchte, sollte seine Route unter Berücksichtigung der enormen Entfernungen genau planen.

Die wichstigsten Ortschaften:
Coober Pedy: 3.500 Einwohner
Roxby Downs: 2.600 Einwohner
Woomera: 1.250 Einwohner

Die Hauptattraktionen
Coober Pedy - Coober Pedy am Explorer's (Stuart Highway) Way bildet das Herzstück des südaustralischen Outback. Schätzungsweise 70 % der Schmuckopale werden hier geschürft. Die Stadt gilt als der weltweit größte Opalproduzent. Berühmt sind die unterirdischen Wohnungen (sogenannte 'Dugouts'), Kirchen und andere touristischen Attraktionen von Coober Pedy.

Markante Geröllhaufen, Spuren der Edelsteinschürfer, kennzeichnen die karge Landschaft rund um den Ort. Die rund 3.500 Einwohner stammen aus 50 verschiedenen Ländern. In den unterirdischen Wohnungen bleiben die Temperaturen Tag und Nacht konstant - so findet man Schutz vor der sengenden Wüstensonne genauso wie vor den kalten Wüstennächten. Zum Bau dieser Behausungen werden dieselben Maschinen eingesetzt, mit denen auch die Minen gegraben werden.

Am besten lernt man Coober Pedy bei einer Stadtbesichtigung kennen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unterirdische Kirchen, Wohnungen und Läden, eine unterirdische Kunstgalerie, ein Buchladen und eine Töpferei sowie Vorführungen, bei denen das Schleifen von Opalen demonstriert wird. Breakaway’s Reserve, 32 Kilometer nördlich des Ortes, ist ebenfalls sehenswert. Das Schutzgebiet birgt eine mythische Landschaft aus flachen Sandsteinbergketten, deren Farben sich tagsüber und abends ständig verändern. Dank der klaren Nachthimmel im Outback sind Sterngucker-Touren ein echtes Erlebnis.

Ausgehend von Coober Pedy lassen sich auch andere Aspekte des Outback kennenlernen, beispielsweise die berühmte Outback-Postroute (Outback Mail Run). Abfahrt aus Coober Pedy ist montags und donnerstags. Man begleitet den Briefträger bei der Postzustellung in die entlegensten Ecken. Zu sehen bzw. zu fotografieren gibt es auf der zwölfstündigen Tour abgelegene Ansiedlungen wie Oodnadatta und William Creek, in freier Wildbahn lebende Tiere, Ruinen und Brücken, Wohnhäuser auf Rinderfarmen, Wildblumen (je nach Jahreszeit), Wüstengebiete und Wasserstellen.

Lake Eyre National Park - Das Wasser im Hunderte von Kilometern vom Ozean entfernten Lake Eyre kann den Salzgehalt des Meerwassers um das neunfache übertreffen - sofern der Salzsee sich füllt. Dieses Spektakel, das sich im vergangenen Jahrhundert nur dreimal vollzog, verwandelt Lake Eyre zum größten See Australiens mit einer Fülle von Tieren.

Die Ansiedlung William Creek liegt Lake Eyre am nächsten. Das Seeufer ist mit dem Auto nur 53 Kilometer bzw. einen 15-minütigen Flug entfernt.

Mehrere Lokalveranstalter betreiben von Adelaide oder aus dem Outback Rundflüge über den See - mit dem Wasserstand schwillt auch das Angebot an. An Bord eines Leichtflugzeuges erhält man einen gute Eindruck von den enormen Ausmaßen des Lake Eyre und des umliegenden Outback.

Coongie Lakes - In der Innamincka Reserve, am Ende des Strzelecki Track, erstreckt sich das Seensystem der Coongie Lakes. Diese 112 Kilometer nördlich von Innamincka in der Wüste gelegene Oase besteht aus halb-permanenten Feuchtgebieten. Dort haben 20.000 Wasservögel, über 150 Vogelarten und zahllose andere Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum, die sonst in der trockenen Hitze des Kontinents nicht überleben könnten. Aufgrund ihrer Schönheit, Abgeschiedenheit und der artenreichen Tierwelt ist die Gegend ein beliebtes Outback-Reiseziel. Wer die Anreise per Auto plant, sollte diese sorgfältig im voraus planen.

Dalhousie Thermal Springs, Simpson Desert - Die Thermalquellen Dalhousie Mound Springs sind eine Wüstenoase in einem der trockensten Teile Australiens. Es handelt sich um die größten und aktivsten artesischen Quellen in Australien. Die Oase bietet nicht nur Tieren ein Refugium. Nach einer langen Autofahrt entspannt man dort wunderbar in heißen Thermalquellen. Die Quellen gehören zum Witjira National Park, einem Wüstenpark am Rand der Simpson Desert, nur 10 Kilometer südlich der Grenze Südaustraliens zum Northern Territory. Anreise über den Oodnadatta Track und den Old Ghan Trail. Die Fahrt führt durch isoliertes Gelände abseits befestigter Straßen. Wenn Sie vorhaben, selbst zu fahren, sollten Sie sich unbedingt vorher akribisch darauf vorbereiten.

Marree - Marree stellt den Ausgangspunkt der legendären Birdsville und Oodnadatta Tracks dar und gehört zum Old Ghan Trail. Man stolpert dort geradezu über die Reste der geschichtsträchtigen Vergangenheit des Ortes, beispielsweise die Beziehung zu den afghanischen Kameltreibern und ihre Rolle beim Bau der inzwischen stillgelegten Old Ghan-Eisenbahnlinie nach Alice Springs. Die Quellen Bubbler und Blanchcup Springs am Rand des Großen Artesischen Beckens stellen einige der besten Beispiele von Kraterquellen dar. Sie liegen ungefähr 100 Kilometer west/nord-westlich von Marree. Zum jährlich im Juli veranstalteten Kamelrennen namens Marree Camel Cup, ein einzigartig australisches Ereignis, finden sich Scharen von Leuten ein.

Woomera - Dieser Outback-Ort wenige Kilometer nördlich des Explorer's Way wurde 1947 als Raketen-Teststätte gegründet. Die bekannteste dieser Raketen war die zwischen 1964 und 1970 von der European Launcher Development Organisation (ELDO) entwickelte Europa. Bis 1982 war der Ort für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, inzwischen bietet er zahlreiche Einrichtungen für Touristen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Woomera Heritage Centre und der interessante Missile Park mit seinen Raketen, Flugzeugen und Waffen, die mit der Teststätte in Verbindung stehen.

Roxby Downs - Der 83 Kilometer nördlich von Woomera gelegene Ort Roxby Downs entstand zur Versorgung der Mine Olympic Dam. Roxby Downs ist mittlerweile eine moderne, gut ausgestattete Wüstenoase für Besucher. Übertage-Besichtigungen des Bergbau- und Weiterverarbeitungsbetriebs finden montags, donnerstags und samstags statt.

Olympic Dam - Der gigantische Bergbaubetrieb Olympic Dam liegt neun Kilometer von Roxby Downs entfernt. In dieser Mine werden jährlich neun Millionen Tonnen Erz gefördert, das hauptsächlich Kupfer, Uran, Gold und Silber enthält. Minentouren starten in Roxby Downs. Folgt man der Straße nördlich von Olympic Dam, erreicht man den auf den Oodnadatta Track treffenden Dingozaun.

Andamooka - Andamooka, eine Pionier-Stadt des Outback, ist bekannt für die ausgesprochen hohe Qualität der dort gewonnenen Opale, die 1930 erstmals entdeckt wurden. Im Gegensatz zu Coober Pedy, wo Opale aus Schäften gefördert werden, schürft man in Andamooka im Tagebau, was dem Ort einen besonderen Charakter verleiht. Zu den Höhepunkten der Besichtigungen gehören noch im Betrieb befindliche Tagebauminen, halbwegs unterirdische „Dugout”-Wohnungen, alte Stollen, historische Cottages und „Noodling” (Schürfen) nach Opalen.

Outback Tracks im Geländewagen - Die drei Outback-Routen Birdsville, Strzelecki und Oodnadatta Track zählen zu den besten Geländewagen-Strecken weltweit. Sie erfordern sorgfältige Sicherheitsvorkehrungen und eine entsprechende Vorbereitung des Fahrzeugs, ebenso wie gründliche Kenntnisse darüber, was einen unterwegs erwarten mag. Weitere Informationen unter 'Sicherheitstipps für das Outback'.

Oodnadatta Track - Der Oodnadatta Track erstreckt sich über 615 Kilometer von Marree am Old Ghan Trail bis Marla am Stuart (Explorer's Way) Highway. Er folgt zunächst der Overland-Telegrafenstrecke und dann der alten Ghan-Eisenbahnlinie nach Alice Springs.

Der Oodnadatta Track, die ursprüngliche Zufahrt in das australische Outback, dient heute zusätzlich als Tor zur Simpson Desert, Lake Eyre, zu den artesischen Quellen Mound Springs, in die unglaublich ausgedehnte, mondartige „Gibber”-Steinebene und die farbenprächtigen Landschaften der Stuart Range. Anna Creek Station, eine der größten Rinderfarmen des Globus, grenzt an den Track - auf dem Gelände dieser Farm befindet sich die spektakuläre Felsenlandschaft der Anna Creek Painted Hills, die man per Rundflug ab Coober Pedy oder William Creek besichtigen kann.

Im gleichnamigen Ort Oodnadatta, auf dem Weg von Dalhousie Springs in die Simpson Desert, steht das einmalige Rasthaus Pink Roadhouse, eine wahre Fundgrube an Informationen. Das historische Bahnhofsgebäude von Oodnadatta, eine ehemals wichtige Haltestelle des Old Ghan, wurde zu einem beachtenswerten Museum umfunktioniert. Am Neales River dient ein 'Waterhole' als ganzjährige Badestelle. Die alljährlichen meist am ersten Mai-Wochenende veranstalteten Rennen locken regelrechte Menschenmengen an.

Auch William Creek, der kleinste Ort Südaustraliens, liegt am Oodnadatta Track. William Creek, wo auf der Hauptstraße oft mehr Leichtflugzeuge als Autos parken, besitzt die erste mit Solarenergie betriebene Telefonzelle und ist der Ausgangspunkt zum Lake Eyre. Die Pferderennen von William Creek finden normalerweise jedes Jahr im April statt.

Birdsville Track - Der Birdsville Track, eine ehemalige Viehtreiberroute, verbindet Marree in Südaustralien mit Birdsville in Queensland. Der Track ist 514 Kilometer lang und führt durch „Gibber”-Steinebenen und wellenförmige Dünen ins Herz der Wüste. Legen Sie unterwegs von der Rinderfarm Muloorina Station über den Oodnadatta Track einen Abstecher zum Lake Eyre ein, kehren Sie in Mungerannie in den abgelegensten Pub der Welt ein und beobachten Sie die Vogelwelt des von artesischen Brunnen gespeisten Feuchtgebietes. Am Ende des Birdsville Track in Queensland befindet sich der gleichnamige Ort mit seinem legendären Outback-Pub.

Strzelecki Track - Der 480-Kilometer lange Strzelecki Track verläuft von Lyndhurst nach Innamincka. Stellenweise ist vom Track aus der berühmte australische Dingozaun zu sehen. Diese Barriere erstreckt sich über 5.300 Kilometer - das ist die doppelte Länge der Chinesischen Mauer - und wurde zum Schutz der Schafherden vor reißenden Dingos errichtet, den nur in Australien vorkommenden Wildhunden.

Am nördlichen Abschnitt des Track in der Innamincka Reserve bieten sich im Winter auf dem Cooper Creek Bootstouren mit Führung und Rundflüge über das Seensystem der Coongie Lakes an, oder das Kennenlernen der Einheimischen im Innamincka Pub.

Kultur der Aborigines - In Südaustraliens entlegenem Nordwesten liegen die Reservate der Pitjantjatjara, in denen selbstverwaltete Aborigine-Gemeinden heimisch sind. Westliche Technologie mag Verwendung finden, die Menschen leben dort jedoch noch traditionsgemäß. Zeremonien, Begräbnisse, natürliche Medizin, die Jagd und Traumzeit-Geschichten sind Bestandteile des täglichen Lebens. Besucher dürfen das Aborigine-Gebiet nur mit einer Erlaubnis betreten, die in der Regel nach einem Bearbeitungszeitraum von vier bis sechs Wochen ausgestellt wird. Aus diesem Grund ist man besser beraten, die Gemeinden auf einer organisierten Tour kennen zu lernen. Hier werden für die Teilnehmer sämtliche Formalitäten erledigt. Touren verkehren ab Adelaide, Alice Springs oder aus regionalen Zentren in den Flinders Ranges. Es ist ratsam, rechtzeitig zu buchen. Einfacher zugänglich sind Aborigine-Kulturerlebnisse für Besucher der Flinders Ranges.

Essengehen
Die kulinarische Szene variiert von Ort zu Ort, wobei die Auswahl an Lokalen in kleineren Ortschaften beschränkt ist. Die meisten örtlichen Hotels servieren bodenständige Küche in einer freundlichen und ungezwungenen Atmosphäre.

Unterkünfte
In Coober Pedy hat man die angenehme Qual der Wahl aus Hotels und Motels mit gutem Standard, Cottages für Selbstversorger und Backpacker-Quartiere, die vielfach unterirdisch angelegt sind. Camping- und Caravanplätze sind ebenfalls verfügbar. Das übrige Outback wartet mit unterschiedlichen Unterkünften auf. Übernachtet wird in Bed & Breakfasts, Cottages für Selbstversorger, Backpacker-Herbergen, auf Farmen, in Outback-Resorts, Hotels und Motels. In entlegeneren Outback-Gebieten ist das Unterkunftsangebot kleiner. In vielen Outback-Orten bieten 'Hotels'' einfache, jedoch bequeme Quartiere. Oder zelten Sie unter dem herrlichen Sternenhimmel.

Klima
In der Wüstenlandschaft des Outback herrscht zumeist trockene Hitze. Die Tage sind meist sonnig und warm, nachts kann es jedoch sehr kühl werden - kleiden Sie sich also entsprechend. Wer mehrere Kleidungsstücke übereinander trägt, kann bequem 'Schichten' an- oder ausziehen.

Es folgen die durchschnittlichen Mindest- und Höchsttemperaturen der Region:

Frühling (September - November) und Herbst(März - Mai), 14-28 Grad Celsius.

Winter (Juni - August), 6-22 Grad Celsius.

Sommer (Dezember - Februar), 28-40 Grad Celsius.

Die besten Reisezeiten für das Outback sind Herbst, Winter und Frühling, wenn die Tage warm, aber nicht zu heiß sind. Besuchen kann man die Region trotzdem im Sommer, sollte jedoch auf die Hitze vorbereitet sein.

Quelle: http://www.southaustralia.de

Siehe auch:
Hausboot auf dem Murray River mieten ...

Adelaide I Adelaide Hills I Barossa I Clare Valley I Eyre Peninsula & Nullarbor Touring Route I Fleurieu Peninsula I Flinders Ranges I Kangaroo Island I Murray River I Limestone Coast I Outback I South Australia I Yorke Peninsula

 

Mehr Informationen zu Südaustralien findest Du im:


  Die Details Ihrer Firma oder Ihres Geschäfts sind noch nicht gelistet?
Kein Problem, mailen Sie uns: info@australien-forum.com.au oder rufen Sie uns an.
Tel: 02 9427 0647, und schon Morgen sind auch Sie besser im Internet zu finden oder auf der Infobahn Australia gelistet.