Kunst australischer Aborigines
Kunst australischer Aborigines - Die Punktemalerei

Die Punktemalerei hatte ihren Ausgangspunkt in Papunya, einer Siedlung etwa 250 km westlich von Alice Springs, im Herzen von Australien.![]()
1960 wurde diese Siedlung als eine der letzten unter dem Diktat der Assimilationspolitik der australischen Regierung errichtet. Die Aborigines sollten sich der weißen, europäischen Lebensweise anpassen. ![]()
Etwa 1000 Aborigines verschiedener Völker wurden ungeachtet ihrer unterschiedlichen Kulturen wurden bis Mitte der 60er Jahre in Papunya zusammengepfercht, was immer wieder zu sozialen Spannungen führte. Da die Aborigines eigentlich in kleineren Gruppen lebten, trafen sich mit anderen Gruppen zur Feier religiöser Zeremonien, wahrten sonst aber Abstand in gegenseitigem hohem Respekt.![]()
Der Zwang und Druck, der unter anderem auch durch das Verbot entstand, diese Siedlung ohne Genehmigung verlassen zu dürfen, und das Bewußtsein bei den Älteren der Aborigines darüber, daß ihre Kultur zunehmend Schaden leidet, ließen einen Ausweg dringend erscheinen.![]()
Erst 1967 wurden die Aborigines als Staatsbürger Australiens anerkannt und es wurde ihnen das Recht zugestanden, in gleicher Weise wie die Weißen für Arbeit entlohnt zu werden.![]()
Der Kunstlehrer Geoffrey Bardon agierte in Papunya als auslösender Funke für die Malbewegung, Er forderte die Aborigines auf in ihrer eigenen Bildsprache zu malen.
Diese Malbewegung verbreitete sich sprunghaft bei den australischen Aborigines.![]()
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