Praktikumsbericht Australien - Sydney
Von nun an hieß es: um 7 Uhr austehen, arbeiten bis Mittag und am Nachmittag in die Stadt. An das frühe Aufstehen habe ich mich schnell gewöhnt, denn vorallem während der ersten Tage begannen die Vögel bereits um sechs Uhr zu "singen", auch wenn es weniger ein Singen, als eher ein Krächzen war. Nach dem Frühstück, dass entweder aus Marmeladenbrot oder Aussie Brekkie (breakfast) bestand, ging es erstmal an die Arbeit, die sich glücklicherweise gleich im Haus befand, sprich ich musste mich lediglich vor den PC setzten und schon war ich da. Computerarbeit war natürlich nicht alles, was ich unter meiner Arbeit verstand, denn dazu gehörten auch die täglichen Aufgaben, wie das Einkaufen oder Abwaschen.
Ohhja, das Einkaufen... Wenn man in Sydney auf den Bus angewiesen ist, man mit diesem eine halbe Stunde unterwegs ist und dann noch eine halbe Stunde Fußmarsch dazuzählt,
Von einem direkten Überblick kann wohl weniger die Rede sein, denn man konnte nur einen Teil der Stadt entdecken. Sydney ist einfach zu groß. Nach einer Weile hatte ich mich auch an das Busfahren hier gewöhnt, da man genau wissen muss, wo man austeigen und vorallem in welchen Bus man einsteigen muss. Nachdem ich das dann wusste,war es für mich auch leichter das Zentrum zu erkunden - auch wenn ich dort meist zu Fuß unterwegs war, denn die Innenstadt ist zum Glück nicht so groß und verlaufen kann man sich dort auch kaum.
Nachdem ich den Sydney Tower besucht hatte, führte mich meine Reise ersteinmal in das Australian Museum. Was soll ich dazu sagen, ein Museum über Australien eben.
Weiterhin besuchte ich das Sydney Aquarium und den Sydney Wildlife Park - ja, dort gab es auch Koalas und Kängurus, aber auch die gefährlichste Schlange der Welt und noch viele andere Tiere.
Nicht zu vergessen ist natürlich mein besuch beim Opera House, das jedem ein Begiff sein sollte. Eine Aufführung habe ich allerdings nicht besucht. Als das Wetter es nun doch mal etwas besser mit mir meinte - denn hingegen meinen Erwartungen ist es hier gar nicht so warm und so schönes Wetter, zumindest friere ich fast immer, auch wenn es ca. 17 Grad Celsius sind - habe es geschafft genau zweimal zum Bondi Beach zu gehen - oder besser zu fahren. Wobei ich nur einmal Baden war, denn beim zweiten Mal war es mir einfach zu windig und ich wollte mich nicht der Gefahr aussetzen von Wellen weggespült zu werden. Also habe ich mich einfach an den Strand gelegt und gelesen. Natürlich ein englisches Buch, bei dessen Kauf ich festellen musste, dass ich Bücher lieber doch nicht in Sydney kaufen sollte, denn die sind nicht gerade billig hier.
Am 18. habe ich schließlich 17. Geburtstag hier gefeiert und bin an den Darling Habour gefahren um dort ein Stück Opera House Torte von Lindt zu essen - einfach nur lecker!
Des Weiteren habe ich das Kino mit dem größten Bildschirm der Welt besucht und musste enttäuscht festellen, dass es auch hier Salzpopcorn gibt. Ich bevorzuge dann doch eher das Popcorn mit Zucker. Wie ich meine letzten Tage hier verbringe steht noch immer in den Sternen, aber ich bin mir sicher, dass ich noch jede Menge Spaß mit meiner "Gastfamilie" haben werde und noch ein paar mal in den Genuss des 506 Buses nach Sydney kommen werde.
Ich kann nur allen die den Traum haben einmal nach Australien zu gehen, raten: erfüllt euch diesen Traum, er ist es wert!





